Online-Katalog
3. April 2025 - Eine Schweizer Privatsammlung Provenienz
um 1920 erworben
durch Erbfolge an die heutigen Besitzer
Das Werk ist in den Cranach Digital Archives als Arbeit von Lucas Cranach dem Älteren, unter der Nummer PRIVATE_ NONE-422, aufgeführt.
Wir danken Professor Gunnar Heydenreich für die Bestätigung der Echtheit des Gemäldes, die er am 18.7.2024 bei einer Augenscheinprüfung vorgenommen hat (Bericht verfügbar).
Nous remercions le professeur Gunnar Heydenreich de nous avoir aimablement confirmé l’authenticité de cette oeuvre d’après un examen de visu réalisé le 18.7.2024 (rapport en langue allemande disponible).
Das auf Buchenholz ausgeführte Gemälde zeigt die Jungfrau Maria und das Christuskind, das mit einem Fuss auf einem grünen Samtkissen steht. Im Hintergrund beobachtet ein geflügelter Engel, der einen grünen Vorhang hält, die Szene. Diese Komposition unterstreicht auf sanfte Weise die innige Beziehung zwischen der Jungfrau und dem Kind. Das Werk zeigt unten links das Zeichen der gelben Schlange mit aufgerichteten Flügeln. Das Thema der Jungfrau Maria, die Christus am Vorhang hält, wurde in der Werkstatt Cranachs in zahlreichen Variationen dargestellt. [1] Unser Werk wurde 1978 zwar nicht von Max Friedländer und Jakob Rosenberg katalogisiert, befand sich jedoch im Archiv von Dieter Koepplin und wurde 2020 in die Datenbank des Cranach Digital Archive aufgenommen (Ref. PRIVATE_NONE-P422). Während die Platte wohl um einige Millimeter dünner geworden
ist, ist der aus zwei Brettern gefertigte Träger im Laufe der Zeit in seinen Abmessungen nicht verändert worden. Die wahrscheinlich mit schwarzer Kreide gezeichnete Komposition wurde auf einer weissen Grundierung ausgeführt. Die genaue Untersuchung der zugrunde liegenden Zeichnung und der Malschicht durch Professor Gunnar Heydenreich zeigt, dass es keine wesentlichen Veränderungen der Malmasse oder Übermalungen gegeben hat. Verschiedene Elemente bestätigen, dass es sich um ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren handelt. Zunächst einmal lässt sich das Gemälde aus formaler Sicht leicht mit anderen Kompositionen aus der Hand des Meisters vergleichen. Ausserdem stimmen die verwendeten Materialien und Farbtechniken gut mit denen überein, die in Cranachs Werkstatt in Wittenberg verwendet wurden. Im Vergleich zu anderen Madonnen mit Kind, die von Cranach und seiner Werkstatt um 1520–1530 geschaffen wurden, ist der Zustand unseres Gemäldes besonders bemerkenswert. Die Qualität der Detailausführung ist sowohl bei der Darstellung der Hauttöne als auch bei der Ausarbeitung der Kleidung und der Haare ganz aussergewöhnlich. Laut Gunnar Heydenreich gehört unser Gemälde, das auf die Jahre 1525–1530 datiert werden kann, zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Werken von Lucas Cranach dem Älteren.
[1] – Dieses Motiv findet sich zum Beispiel auf der Madonna mit Kind und dem kleinen Johannes dem Täufer, die der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren geschenkt wurde und sich in Privatbesitz befindet (Cranach Digital Archive Base unter der Nummer NONE-P081). Der grüne Vorhang, der von kleinen geflügelten Engeln über Maria und dem Kind gehalten wird, ist auch auf einem Werk von Cranach dem Älteren aus dem Mauritshuis in Den Haag zu sehen (Nr. 917). Zwei Tafeln des Meisters stehen unserer Komposition besonders nahe: eine im Städel Museum in Frankfurt (Nr. 847), die andere in Leipzig, im Museum der Bildenden Künste (Nr. 1849).
Wir danken Professor Gunnar Heydenreich für die Bestätigung der Echtheit des Gemäldes, die er am 18.7.2024 bei einer Augenscheinprüfung vorgenommen hat (Bericht verfügbar).
Nous remercions le professeur Gunnar Heydenreich de nous avoir aimablement confirmé l’authenticité de cette oeuvre d’après un examen de visu réalisé le 18.7.2024 (rapport en langue allemande disponible).
Das auf Buchenholz ausgeführte Gemälde zeigt die Jungfrau Maria und das Christuskind, das mit einem Fuss auf einem grünen Samtkissen steht. Im Hintergrund beobachtet ein geflügelter Engel, der einen grünen Vorhang hält, die Szene. Diese Komposition unterstreicht auf sanfte Weise die innige Beziehung zwischen der Jungfrau und dem Kind. Das Werk zeigt unten links das Zeichen der gelben Schlange mit aufgerichteten Flügeln. Das Thema der Jungfrau Maria, die Christus am Vorhang hält, wurde in der Werkstatt Cranachs in zahlreichen Variationen dargestellt. [1] Unser Werk wurde 1978 zwar nicht von Max Friedländer und Jakob Rosenberg katalogisiert, befand sich jedoch im Archiv von Dieter Koepplin und wurde 2020 in die Datenbank des Cranach Digital Archive aufgenommen (Ref. PRIVATE_NONE-P422). Während die Platte wohl um einige Millimeter dünner geworden
ist, ist der aus zwei Brettern gefertigte Träger im Laufe der Zeit in seinen Abmessungen nicht verändert worden. Die wahrscheinlich mit schwarzer Kreide gezeichnete Komposition wurde auf einer weissen Grundierung ausgeführt. Die genaue Untersuchung der zugrunde liegenden Zeichnung und der Malschicht durch Professor Gunnar Heydenreich zeigt, dass es keine wesentlichen Veränderungen der Malmasse oder Übermalungen gegeben hat. Verschiedene Elemente bestätigen, dass es sich um ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren handelt. Zunächst einmal lässt sich das Gemälde aus formaler Sicht leicht mit anderen Kompositionen aus der Hand des Meisters vergleichen. Ausserdem stimmen die verwendeten Materialien und Farbtechniken gut mit denen überein, die in Cranachs Werkstatt in Wittenberg verwendet wurden. Im Vergleich zu anderen Madonnen mit Kind, die von Cranach und seiner Werkstatt um 1520–1530 geschaffen wurden, ist der Zustand unseres Gemäldes besonders bemerkenswert. Die Qualität der Detailausführung ist sowohl bei der Darstellung der Hauttöne als auch bei der Ausarbeitung der Kleidung und der Haare ganz aussergewöhnlich. Laut Gunnar Heydenreich gehört unser Gemälde, das auf die Jahre 1525–1530 datiert werden kann, zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Werken von Lucas Cranach dem Älteren.
[1] – Dieses Motiv findet sich zum Beispiel auf der Madonna mit Kind und dem kleinen Johannes dem Täufer, die der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren geschenkt wurde und sich in Privatbesitz befindet (Cranach Digital Archive Base unter der Nummer NONE-P081). Der grüne Vorhang, der von kleinen geflügelten Engeln über Maria und dem Kind gehalten wird, ist auch auf einem Werk von Cranach dem Älteren aus dem Mauritshuis in Den Haag zu sehen (Nr. 917). Zwei Tafeln des Meisters stehen unserer Komposition besonders nahe: eine im Städel Museum in Frankfurt (Nr. 847), die andere in Leipzig, im Museum der Bildenden Künste (Nr. 1849).
Online-Katalog 3. April 2025 - Eine Schweizer Privatsammlung Los 303 Lucas Cranach der Ältere 1472–1553
Maria mit Kind und einem Engel, 1525–30
Öl auf Holz
links unterhalb der Mitte Schlangen–Signet
57,5 x 38,5 cm
CHF 400'000 – 600'000
Jetzt Bieten Provenienz
um 1920 erworben
durch Erbfolge an die heutigen Besitzer
Das Werk ist in den Cranach Digital Archives als Arbeit von Lucas Cranach dem Älteren, unter der Nummer PRIVATE_ NONE-422, aufgeführt.
Wir danken Professor Gunnar Heydenreich für die Bestätigung der Echtheit des Gemäldes, die er am 18.7.2024 bei einer Augenscheinprüfung vorgenommen hat (Bericht verfügbar).
Nous remercions le professeur Gunnar Heydenreich de nous avoir aimablement confirmé l’authenticité de cette oeuvre d’après un examen de visu réalisé le 18.7.2024 (rapport en langue allemande disponible).
Das auf Buchenholz ausgeführte Gemälde zeigt die Jungfrau Maria und das Christuskind, das mit einem Fuss auf einem grünen Samtkissen steht. Im Hintergrund beobachtet ein geflügelter Engel, der einen grünen Vorhang hält, die Szene. Diese Komposition unterstreicht auf sanfte Weise die innige Beziehung zwischen der Jungfrau und dem Kind. Das Werk zeigt unten links das Zeichen der gelben Schlange mit aufgerichteten Flügeln. Das Thema der Jungfrau Maria, die Christus am Vorhang hält, wurde in der Werkstatt Cranachs in zahlreichen Variationen dargestellt. [1] Unser Werk wurde 1978 zwar nicht von Max Friedländer und Jakob Rosenberg katalogisiert, befand sich jedoch im Archiv von Dieter Koepplin und wurde 2020 in die Datenbank des Cranach Digital Archive aufgenommen (Ref. PRIVATE_NONE-P422). Während die Platte wohl um einige Millimeter dünner geworden
ist, ist der aus zwei Brettern gefertigte Träger im Laufe der Zeit in seinen Abmessungen nicht verändert worden. Die wahrscheinlich mit schwarzer Kreide gezeichnete Komposition wurde auf einer weissen Grundierung ausgeführt. Die genaue Untersuchung der zugrunde liegenden Zeichnung und der Malschicht durch Professor Gunnar Heydenreich zeigt, dass es keine wesentlichen Veränderungen der Malmasse oder Übermalungen gegeben hat. Verschiedene Elemente bestätigen, dass es sich um ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren handelt. Zunächst einmal lässt sich das Gemälde aus formaler Sicht leicht mit anderen Kompositionen aus der Hand des Meisters vergleichen. Ausserdem stimmen die verwendeten Materialien und Farbtechniken gut mit denen überein, die in Cranachs Werkstatt in Wittenberg verwendet wurden. Im Vergleich zu anderen Madonnen mit Kind, die von Cranach und seiner Werkstatt um 1520–1530 geschaffen wurden, ist der Zustand unseres Gemäldes besonders bemerkenswert. Die Qualität der Detailausführung ist sowohl bei der Darstellung der Hauttöne als auch bei der Ausarbeitung der Kleidung und der Haare ganz aussergewöhnlich. Laut Gunnar Heydenreich gehört unser Gemälde, das auf die Jahre 1525–1530 datiert werden kann, zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Werken von Lucas Cranach dem Älteren.
[1] – Dieses Motiv findet sich zum Beispiel auf der Madonna mit Kind und dem kleinen Johannes dem Täufer, die der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren geschenkt wurde und sich in Privatbesitz befindet (Cranach Digital Archive Base unter der Nummer NONE-P081). Der grüne Vorhang, der von kleinen geflügelten Engeln über Maria und dem Kind gehalten wird, ist auch auf einem Werk von Cranach dem Älteren aus dem Mauritshuis in Den Haag zu sehen (Nr. 917). Zwei Tafeln des Meisters stehen unserer Komposition besonders nahe: eine im Städel Museum in Frankfurt (Nr. 847), die andere in Leipzig, im Museum der Bildenden Künste (Nr. 1849).
Wir danken Professor Gunnar Heydenreich für die Bestätigung der Echtheit des Gemäldes, die er am 18.7.2024 bei einer Augenscheinprüfung vorgenommen hat (Bericht verfügbar).
Nous remercions le professeur Gunnar Heydenreich de nous avoir aimablement confirmé l’authenticité de cette oeuvre d’après un examen de visu réalisé le 18.7.2024 (rapport en langue allemande disponible).
Das auf Buchenholz ausgeführte Gemälde zeigt die Jungfrau Maria und das Christuskind, das mit einem Fuss auf einem grünen Samtkissen steht. Im Hintergrund beobachtet ein geflügelter Engel, der einen grünen Vorhang hält, die Szene. Diese Komposition unterstreicht auf sanfte Weise die innige Beziehung zwischen der Jungfrau und dem Kind. Das Werk zeigt unten links das Zeichen der gelben Schlange mit aufgerichteten Flügeln. Das Thema der Jungfrau Maria, die Christus am Vorhang hält, wurde in der Werkstatt Cranachs in zahlreichen Variationen dargestellt. [1] Unser Werk wurde 1978 zwar nicht von Max Friedländer und Jakob Rosenberg katalogisiert, befand sich jedoch im Archiv von Dieter Koepplin und wurde 2020 in die Datenbank des Cranach Digital Archive aufgenommen (Ref. PRIVATE_NONE-P422). Während die Platte wohl um einige Millimeter dünner geworden
ist, ist der aus zwei Brettern gefertigte Träger im Laufe der Zeit in seinen Abmessungen nicht verändert worden. Die wahrscheinlich mit schwarzer Kreide gezeichnete Komposition wurde auf einer weissen Grundierung ausgeführt. Die genaue Untersuchung der zugrunde liegenden Zeichnung und der Malschicht durch Professor Gunnar Heydenreich zeigt, dass es keine wesentlichen Veränderungen der Malmasse oder Übermalungen gegeben hat. Verschiedene Elemente bestätigen, dass es sich um ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren handelt. Zunächst einmal lässt sich das Gemälde aus formaler Sicht leicht mit anderen Kompositionen aus der Hand des Meisters vergleichen. Ausserdem stimmen die verwendeten Materialien und Farbtechniken gut mit denen überein, die in Cranachs Werkstatt in Wittenberg verwendet wurden. Im Vergleich zu anderen Madonnen mit Kind, die von Cranach und seiner Werkstatt um 1520–1530 geschaffen wurden, ist der Zustand unseres Gemäldes besonders bemerkenswert. Die Qualität der Detailausführung ist sowohl bei der Darstellung der Hauttöne als auch bei der Ausarbeitung der Kleidung und der Haare ganz aussergewöhnlich. Laut Gunnar Heydenreich gehört unser Gemälde, das auf die Jahre 1525–1530 datiert werden kann, zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Werken von Lucas Cranach dem Älteren.
[1] – Dieses Motiv findet sich zum Beispiel auf der Madonna mit Kind und dem kleinen Johannes dem Täufer, die der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren geschenkt wurde und sich in Privatbesitz befindet (Cranach Digital Archive Base unter der Nummer NONE-P081). Der grüne Vorhang, der von kleinen geflügelten Engeln über Maria und dem Kind gehalten wird, ist auch auf einem Werk von Cranach dem Älteren aus dem Mauritshuis in Den Haag zu sehen (Nr. 917). Zwei Tafeln des Meisters stehen unserer Komposition besonders nahe: eine im Städel Museum in Frankfurt (Nr. 847), die andere in Leipzig, im Museum der Bildenden Künste (Nr. 1849).